Projektstrukturplan

Für den Projektstrukturplan[1], [2], [3] wird auch oft der englische Begriff Work Breakdown Structure verwendet.

Das Gesamtprojekt wird in sinnvolle Teilprojekte aufgeteilt, die zur Erreichung der Projektziele notwendig sind und diese dann in Arbeitspakete. Dabei werden alle Aktivitäten klar voneinander abgegrenzt und beschrieben. Für jedes der Arbeitspakete muss es einen Verantwortlichen geben. Als ungefähre Richtgröße für ein Arbeitspaket kann 1% bis 5% der Gesamtprojektkosten angesehen werden, was aber nur eine grobe Orienierung geben soll und nicht bindend ist.

Ein PSP kann entweder objekt-, funktions- oder ablauforientiert gegliedert werden.

Wenn man von der Gesamtaufgabe ausgeht und diese zergliedert, spricht man von Top-Down-Vorgehen. Werden zuerst die Einzelaktivitäten gesammelt und dann zusammengefasst nennt sich das Bottom-Up-Vorgehen.

Der PSP dient als Grundlage für die weitere Planung von Terminen und Kosten. Seine Struktur ist eine sinnvolle Struktur für die Dokumentation.

Bei kleineren Projekten wird oft auf einen PSP verzichtet.



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